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Domänencontroller – was das Herzstück von Active Directory auszeichnet

Domänencontroller – ein wichtiger Bestandteil von Netzwerken

Domänencontroller (DCs) sind das Herzstück von Active Directory-Domänendiensten (AD DS), dem Verzeichnisdienst, der Authentifizierung, Autorisierung und Kennwortverwaltung für Microsoft Windows-Netzwerke bereitstellt. Das Konzept wurde ursprünglich von IBM in den 1970er Jahren eingeführt und 1993 von Microsoft übernommen. Sowohl bei Windows Server 2016 als auch bei Windows Server 2019 und Windows Server 2022 kommt Domänencontrollern eine besondere Bedeutung zu. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles Wissenswerte über Domain Controller.

Was macht ein Domänencontroller?

Ein Domänencontroller (DC) ist ein Server in Ihrem Netzwerk, der den Zugriff für Benutzer, Computer und Server zentral verwaltet. Es verwendet Active Directory, um diese Datenbankinformationen zu speichern.

Domänencontroller reagieren auf Sicherheitsauthentifizierungsanforderungen von Netzwerkendpunkten wie Servern und Benutzerarbeitsstationen. Sie sind für die sichere Authentifizierung von Ressourcen in einem Netzwerk verantwortlich. DCs authentifizieren Benutzer, speichern Benutzerkontoinformationen wie Namen und Adressen und erzwingen Sicherheitsrichtlinien für Active Directory-Domänen.

Warum sind Domänencontroller wichtig?

Domänencontroller stellen den physischen Speicher für die AD DS-Datenbank bereit. Darüber hinaus bieten sie auch Dienste an, die es Unternehmen und IT-Experten ermöglichen, ihre Server, Computer, Laptops, Benutzer, Drucker und andere Anwendungen zu verwalten.

Da Domänencontroller für ein Unternehmensnetzwerk von entscheidender Bedeutung sind, müssen sie besonders geschützt werden. Ein böswilliger Benutzer könnte, wenn er die Kontrolle über einen DC übernehmen kann, die AD-Datenbank löschen und damit ein folgenschweres Chaos anrichten.

Domänencontroller vs. Active Directory – ist das dasselbe?

Domänencontroller und Active Directory können nicht gleichgesetzt werden. Der Hauptunterschied zwischen Active Directory und Domänencontroller besteht darin, dass Active Directory ein Verzeichnisdienst ist, der für Windows-Domänennetzwerke entwickelt wurde, während der Domänencontroller ein Server ist, der auf dem Active Directory-Domänendienst ausgeführt wird. Darüber hinaus speichert Active Directory Informationen über alle Benutzer und Ressourcen auf geordnete Weise, während der Domänencontroller Benutzer authentifiziert und autorisiert, auf die Ressourcen zuzugreifen.

Wird zwingend ein Domänencontroller benötigt?

Aus technischer Sicht muss nicht in jedem Fall ein DC vorgesehen werden. Wenn Sie 5 oder weniger Benutzer in Ihrer Organisation haben, könnten Sie auf eine Active Directory-Umgebung verzichten. Sie hätten jedoch lokale Konten auf jedem Computer und müssten eine Liste mit Benutzernamen sowie Kennwörtern auf jedem Rechner führen Die Freigabe von Dateien durch Benutzer wäre mit einem größeren Aufwand verbunden-

Da alle genannten Aspekte und noch viel mehr von einem Domänencontroller automatisch verwaltet wird, ist ein Domänencontroller stets die bessere Wahl.

Die Vorteile für Unternehmen im Überblick

Daten fließen ständig durch mehrere Anwendungen zu mehreren Geräten der Mitarbeiter. Der Versuch, die Sicherheit auf jedem Gerät einzeln zu verwalten, ist nicht nur zeitaufwändig, sondern kann auch mit Problemen behaftet sein. Domänencontroller machen Schluss mit dem Rätselraten und dem Ärger bei der Verwaltung von Computern und Geräten in Ihrem Netzwerk, indem sie sie an ein Mastersystem „anschließen“. Auf diese Weise kann Ihr Administrator Sicherheitsvorkehrungen, Berechtigungen und andere Zugriffsprotokolle remote auf jedem Gerät einrichten.

Bedienerfehler, wie unsichere Passwörter, sind eine der Hauptursachen für Datenschutzverletzungen. Mit einem Datencontroller können Sie zu einfache Passwörter vermeiden, indem Sie netzwerkweite Regeln erstellen, die von Benutzern verlangen, eindeutige und komplexe Passwörter zu erstellen.

Die Möglichkeit, Anmelde- und Sicherheitsparameter für alle Geräte von einem zentralen Hub aus festzulegen, reduziert den Zeit- und Kostenaufwand für die individuelle Sicherung und Konfiguration jedes Geräts. Da Sie anmeldungsspezifische Zugriffsrechte festlegen können, bedeutet dies, dass jeder jeden Computer verwenden kann. In der Folge muss weniger kostenintensive Hardware für verschiedene Mitarbeiter vorgehalten werden.

Mit Domänencontrollern können Sie Druckaufträge zentral verwalten und den gesamten Druckverkehr leiten. Sie haben die Möglichkeit, Druckaufträge anzuhalten, zu löschen oder neu zu starten. Drucker müssen nicht mehr einzeln angeschlossen werden. Domänencontroller ermöglichen die automatische Installation von Netzwerkdruckern auf Computern, sobald diese Ihrer Domäne beitreten.

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Daniel Rottländer

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