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Update auf Firefox 151 – das erwartet Sie

by Daniel Rottländer
Firefox Version 151 – was Ihnen das Update bringt

Firefox Version 151 – was Ihnen das Update bringt

Mit Firefox 151 erhält der Browser mehrere Neuerungen, die im Alltag spürbar sein können. Mozilla überarbeitet die Startseite, erweitert den privaten Modus, verbessert den Schutz vor Wiedererkennung und ergänzt den PDF-Betrachter. Dazu kommen Sicherheitskorrekturen und kleinere Änderungen für Windows, macOS und Linux. Für Sie bedeutet das: Das Update ist nicht nur optisch interessant, sondern auch aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen wichtig.

Neue Startseite mit mehr Möglichkeiten

Firefox 151 bringt eine überarbeitete Startseite für neue Tabs. Sie sehen dort ein moderneres Layout, neue Hintergrundbilder und ein Stift-Symbol, über das Sie die Ansicht leichter anpassen können. Mozilla schafft damit auch die Grundlage für weitere Funktionen, die rund um Startseite, Schnellzugriffe und Widgets folgen sollen.

Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist das vor allem deshalb wichtig, weil viele alltägliche Aktionen direkt auf der Startseite beginnen. Wer häufig dieselben Webseiten öffnet, profitiert von einer klareren Struktur. Gleichzeitig bleibt Firefox vertraut, denn die wichtigsten Elemente verschwinden nicht. Die neue Optik soll den Browser also nicht völlig verändern, sondern übersichtlicher machen. Einige Funktionen werden schrittweise verteilt, deshalb kann es sein, dass Sie nicht jede Neuerung sofort sehen.

Privates Surfen wird einfacher zu kontrollieren

Eine sichtbare Änderung betrifft den privaten Modus. In Firefox 151 können Sie eine private Sitzung jetzt beenden, ohne das komplette private Fenster zu schließen. Dafür erscheint neben der Adressleiste ein neues Feuer-Symbol. Wenn Sie diese Funktion nutzen, löscht Firefox die Daten der aktuellen privaten Sitzung und startet anschließend direkt eine frische private Sitzung. Das ist praktischer als bisher, weil Sie nicht erst alle privaten Fenster suchen und schließen müssen.

Wichtig bleibt aber: Privates Surfen macht Sie nicht vollständig anonym im Internet. Es verhindert vor allem, dass bestimmte Daten lokal auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Websites, Ihr Internetanbieter oder ein Firmennetzwerk können je nach Situation trotzdem Informationen sehen. Die neue Funktion hilft Ihnen daher vor allem dabei, Spuren auf dem eigenen Computer schneller und einfacher zu entfernen.

Besserer Schutz vor digitalem Fingerprinting

Mit Firefox 151 verbessert Mozilla den Schutz vor sogenanntem Fingerprinting. Dabei versuchen Webseiten, Sie anhand vieler kleiner Informationen wiederzuerkennen. Dazu gehören zum Beispiel Angaben zum Gerät, zur Bildschirmgröße, zum Browser oder zu installierten Funktionen. Einzelne Angaben wirken oft harmlos. Zusammengenommen können sie aber ein recht genaues Erkennungsprofil ergeben. Firefox begrenzt nun im Standardmodus des erweiterten Tracking-Schutzes stärker, welche Informationen Webseiten abrufen können.

Laut Mozilla reduziert diese Änderung die Zahl der Nutzer, die mit gängigen Fingerprinting-Methoden eindeutig erkennbar sind, im Durchschnitt um etwa 14 Prozent. Unter macOS nennt Mozilla sogar einen deutlich höheren Wert von etwa 49 Prozent. Für Sie bedeutet das keinen perfekten Schutz, aber eine bessere Ausgangslage ohne komplizierte Einstellungen. Besonders hilfreich ist, dass diese Verbesserung bereits in der normalen Schutzstufe greift.

PDF-Dateien direkt im Browser zusammenfügen

Auch der integrierte PDF-Betrachter wird mit Firefox 151 nützlicher. Sie können mehrere PDF-Dateien direkt in Firefox zu einem Dokument zusammenführen. Das spart in einfachen Fällen ein zusätzliches Programm oder einen Online-Dienst. Gerade bei Rechnungen, Formularen, gescannten Unterlagen oder Bewerbungsunterlagen kann diese Funktion praktisch sein. Sie müssen den Browser nicht verlassen und laden die Dateien nicht automatisch bei einem fremden Anbieter hoch. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Dokumente persönliche Daten enthalten.

Natürlich ersetzt der PDF-Betrachter keine professionelle PDF-Software mit vielen Spezialfunktionen. Für einfache Aufgaben reicht die neue Möglichkeit aber oft aus. Wer nur mehrere Dateien aneinanderhängen möchte, bekommt damit eine verständliche Lösung direkt im Browser.

Mehr Kontrolle bei VPN, Standort und Netzwerkzugriffen

Firefox 151 erweitert außerdem einzelne Funktionen rund um Verbindung und Berechtigungen. Die integrierte VPN-Funktion kann nun den gewünschten Standort auswählen lassen oder Ihnen eine empfohlene Verbindung anbieten. Diese Funktion wird schrittweise ausgerollt, deshalb ist sie nicht bei allen Nutzern sofort verfügbar. Außerdem führt Firefox strengere Regeln für Zugriffe auf Geräte im lokalen Netzwerk ein. Wenn eine Webseite mit Geräten oder Diensten in Ihrem Heimnetz kommunizieren möchte, soll Firefox dafür eine Berechtigung verlangen. Das kann zum Beispiel bei lokalen Geräten, Entwicklungsboards oder bestimmten Smart-Home-Szenarien relevant werden.

Für normale Nutzer ist entscheidend: Webseiten sollen nicht einfach unbemerkt auf lokale Dienste zugreifen können. Unter Windows berücksichtigt Firefox zudem stärker die Standortberechtigungen des Betriebssystems. Dadurch passt der Browser sein Verhalten besser an die Einstellungen an, die Sie bereits in Windows festgelegt haben.

Sicherheitskorrekturen sprechen für ein zeitnahes Update

Neben den sichtbaren Neuerungen enthält Firefox 151 auch wichtige Sicherheitskorrekturen. Mozilla nennt in den offiziellen Versionshinweisen mehrere behobene Sicherheitsprobleme. Medienberichte und Sicherheitsanalysen weisen zusätzlich darauf hin, dass mehr als 30 Schwachstellen geschlossen wurden, darunter mehrere mit hoher Einstufung. Deshalb sollten Sie das Update nicht nur wegen der neuen Funktionen installieren. Browser gehören zu den Programmen, die besonders häufig mit fremden Inhalten aus dem Internet arbeiten. Sicherheitslücken können deshalb ernste Folgen haben, auch wenn Sie selbst vorsichtig surfen.

Kurz nach Firefox 151 erschien außerdem Version 151.0.1. Diese behebt unter anderem einen Absturz auf Systemen mit bestimmten Intel-Raptor-Lake-Prozessoren und ein Problem mit WebSerial unter Windows. Prüfen Sie deshalb am besten, ob Firefox wirklich auf dem aktuellen Stand ist.

So prüfen Sie, ob Firefox 151 installiert ist

Sie können die installierte Version leicht kontrollieren. Öffnen Sie Firefox, klicken Sie oben rechts auf das Menü mit den drei Linien und wählen Sie anschließend „Hilfe“ sowie „Über Firefox“. Der Browser sucht dann automatisch nach Updates. Falls eine neue Version bereitsteht, lädt Firefox sie herunter und bittet Sie danach um einen Neustart. Speichern Sie vorher wichtige Eingaben in Formularen, damit nichts verloren geht. Auf vielen Systemen läuft das Update automatisch, trotzdem lohnt sich eine kurze Kontrolle. Besonders bei gemeinsam genutzten Computern, Firmenrechnern oder selten verwendeten Geräten kann eine ältere Version länger installiert bleiben.

Mit Firefox 151 erhalten Sie neue Komfortfunktionen, stärkeren Schutz und wichtige Fehlerbehebungen. Für die meisten Nutzer ist das Update daher sinnvoll, solange das verwendete Betriebssystem noch unterstützt wird.

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