Windows Server 2025 – diese Neuerungen sollen laut Preview kommen
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Windows Server 2025 wird voraussichtlich Ende 2024 oder Anfang 2025 als Nachfolger von Windows Server 2022 veröffentlicht. Unternehmen haben bereits Zugang zu einer Vorschauversion, die es ihnen ermöglicht, die neuen Funktionen zu testen. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die aktuelle Preview und klären die Frage, welche Neuerungen und Verbesserungen die neue Version des Serverbetriebssystems voraussichtlich auszeichnen werden.
Windows Server 2025 baut auf der robusten Basis seines Vorgängers auf und bietet eine Vielzahl innovativer Verbesserungen, die sich Ihren Bedürfnissen anpassen. Mit verbesserten Speicheroptionen und der Möglichkeit, sich in hybride Cloud-Umgebungen einzubinden, ist das Management Ihrer Infrastruktur nun effizienter gestaltet.
Die neuesten Funktionen sind ausschließlich für Windows Server mit Desktop-Oberfläche verfügbar. Dabei ist es erforderlich, dass sowohl die physischen Geräte, auf denen das Betriebssystem läuft, als auch die passenden Treiber vorhanden sind.
Die neuesten Updates für Active Directory Domain Services (AD DS) und Active Directory Lightweight Domain Services (AD LDS) führen zahlreiche neue Funktionen ein, die Ihre Erfahrung mit der Domänenverwaltung verbessern.
Nun können Unternehmensadministratoren Objekte, denen die Kernattribute SamAccountType und ObjectCategory fehlen, effektiv reparieren. Zudem ist es möglich, das Attribut LastLogonTimeStamp eines Objekts auf die aktuelle Uhrzeit zurückzusetzen. Diese Aktionen erfolgen durch ein neues RootDSE-Feature namens fixupObjectState, das speziell für die Modifikation von Objektzuständen entwickelt wurde.
Microsoft hebt nach beinahe 25 Jahren die Beschränkung für 8 KB große Datensätze auf. Die Extensible Storage Engine (ESE) kann jetzt Datenbankseiten von bis zu 32 KB verarbeiten und Multi-Value-Attribute mit etwa 3.200 Werten unterstützen. Diese Erweiterung ist jedoch erst vollständig nutzbar, wenn alle verbundenen Domain-Controller die 32K-Unterstützung implementiert haben. In der Zwischenzeit können die modernen Win Server 2025 Domain Controller im 8K-Kompatibilitätsmodus betrieben werden.
Die Weiterleitung von LSA- (Local Security Authority) und SID-Suchen zwischen Computerkonten nutzt nicht länger den älteren sicheren Netlogon-Kanal. Stattdessen kommen die Kerberos-Authentifizierung und der DC-Locator-Algorithmus zum Einsatz. Um die Kompatibilität mit älteren Betriebssystemen sicherzustellen, bleibt der sichere Netlogon-Kanal jedoch weiterhin als Fallbackoption erhalten.
Ab Windows Server 2025 ist Credential Guard standardmäßig auf allen kompatiblen Geräten aktiviert. Wenn aktiv, interagiert der LSA-Prozess des Betriebssystems mit einer Komponente, die als isolierter LSA-Prozess bekannt ist. Dieser Prozess speichert und schützt sensible Daten in einer Form, die durch Virtual Based Security (VBS) abgesichert ist und für andere Teile des Betriebssystems unzugänglich bleibt. Die Kommunikation zwischen der LSA und dem isolierten Prozess erfolgt über Remote Procedure Calls.
Aus Sicherheitsüberlegungen beinhaltet der isolierte LSA-Prozess keine Gerätetreiber und nur eine essentielle Auswahl an Betriebssystembinärdateien, die für die Aufrechterhaltung der Sicherheit notwendig sind. Diese Binärdateien sind mit einem von VBS vertrauten Zertifikat signiert, und die Signaturen werden vor dem Start in der geschützten Umgebung überprüft.
Windows Server 2025 integriert ‘dtrace’ als systemeigenes Befehlszeilenwerkzeug. DTrace bietet den Nutzern die Möglichkeit, die Systemleistung in Echtzeit zu überwachen und Probleme zu diagnostizieren. Es instrumentiert dynamisch sowohl den Kernel- als auch den Benutzerbereichscode, ohne dass Änderungen am Code erforderlich sind. Dieses mächtige Instrument bietet verschiedene Datenerfassungs- und Analysemethoden, darunter Aggregationen, Histogramme und die Ablaufverfolgung von Ereignissen auf Benutzerebene.
In der aktuellen Vorschauversion sind noch einige weitere Neuerungen und Verbesserungen anzutreffen:
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